Gunbai -Dojo
  Gunbai
 

 

GUNBAI – DOJO

 

Gunbai bedeutet Kriegsfächer.

 

Dieser starre Fächer aus Eisen oder Holz wurde in Japan von den Generälen im Krieg getragen. Hier wird auch eine Verbindung zum Tessen (jap.) Fächer hergestellt. Der Tessen gilt heute als Kobudo-Waffe in den japanischen Kampfkünsten. Es gab in Japan verschiedene Arten von Fächern, faltbare- oder nichtzusammenfaltbare. Offiziere gaben mit ihnen die Marschrichtung an, oder benutzten den Fächer um Befehle zu unterstreichen. Durch den ständigen Gebrauch entwickelte sich der Fächer allmählich zur Waffe – zum bekannten Tessen. Daraus entstand das Tessenjutsu  - die Kunst des eisernen Fächers.

Da die japanischen Samurai sehr streng nach der Etikette lebten, mussten sie ihre Waffen an der Eingangstür ablegen. Um sich jedoch bei Gefahr verteidigen zu können, wurde der japanische Fächer als Waffe für die Selbstverteidigung eingesetzt.

Die eigentliche Entwicklung der Tessen-Techniken kam jedoch von den niederen Kasten (Kaufleuten, Handwerkern und Bauern) denen das tragen von Waffen verboten war.

Der Fächer für das Gunbai-Dojo somit auf den ersten Blick ein harmloses nicht aggressives Logo.

 
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